Wir machen Digitalisierung einfach!
Für Schulträger und Akteure im Bildungswesen

Wir machen Digitalisierung einfach!
Für Schulträger und Akteure im Bildungswesen

Hier erhalten Sie einen schnellen Überblick der wichtigsten Maßnahmen und können bei Bedarf mit unserer Anleitung direkt loslegen.

Diese Schritte durchlaufen Sie typischerweise bei der Digitalisierung Ihrer Schullandschaft. Klicken Sie auf die einzelnen Elemente, um mehr zu erfahren.

Orientierung

Sie stehen am Anfang und verschaffen sich Orientierung.

Planung

Sie befinden sich in der Planungs- und Vergabephase.

Ausschreibung & Umsetzung

Die Vergabe läuft und Sie setzen zeitnah Ihr Projekt um.

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Hier können Sie sich die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung herunterladen.

Orientierung

Der Bedarf für die Digitalisierung Ihrer Schulen wird zentral aus der Kommune oder von den Schulen gemeldet.
Im Anschluss steht für die meisten Verantwortlichen eine umfangreiche Recherche:

Zum Start Ihrer digitalen Reise bestimmen Sie Ihren digitalen Reifegrad. Dabei sollten Sie kein Thema für die Digitalisierung an Ihrer Schule auslassen. Eine erste Orientierung erhalten Sie über unseren Online-Fragebogen.

Im zweiten Schritt entwickeln Sie ein Bild für die Zukunft an Ihren Schulen, das in eine konkrete Zielvorstellung mündet.
Eine beispielhafte Vorgehensweise stellen wir in unserem Blogbeitrag vor.

Insbesondere der DigitalPakt Schule bietet Schulträgern die Möglichkeit der Refinanzierung von Digitalisierungsprojekten. 
Rechtliche Rahmenbedingungen und Vergabeverfahren sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Basisinformationen zum DigitalPakt finden Sie hier >

Orientierung

Der Bedarf für die Digitalisierung Ihrer Schulen wird zentral aus der Kommune oder von den Schulen gemeldet.
Im Anschluss steht für die meisten Verantwortlichen eine umfangreiche Recherche:

  • Anforderungen und Regularien zum Digitalpakt
  • Anforderungen und Regularien zu den Ausschreibungen
  • Zur Technologie und Umsetzung in anderen Kommunen und Schulen

Planung

In der Planungsphase greifen mehrere Punkte zusammen: das medienpädagogische Konzept, die technischen Anforderungen und Leistungsverzeichnisse und die Anforderungen der Ausschreibungen:

Die Versorgung mit einem leistungsfähigen Internetanschluss, also ausreichender Breitbandversorgung, ist notwendige Bedingung für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte und die Nutzung von digitalen Technologien an Ihren Schulen.

Der Medienentwicklungsplan fasst die Medienkonzepte der Schulen zusammen und verbindet sie mit den technischen und organisatorischen Konzepten des Schulträgers. Der MEP ist damit das Fundament für die Nutzung digitaler Technologien im Unterricht.

Ein wichtiger Baustein ist die Planung der Netzwerk- und IT-Infrastruktur. Mit diesem Schritt stecken Sie die Rahmenbedingungen ab, um Ihre Netzwerk- und IT-Infrastruktur für die Nutzung durch eine Vielzahl von Lernenden und Lehrkräften fit zu machen.

Immer stärker in den Vordergrund rückt das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Informationssicherheit und Datenschutz, insbesondere unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen zum Schutz der Lernenden. Beispiele für sichere und stabile Infrastrukturlösungen finden Sie hier >

Innerhalb der Gedanken zur zukünftigen Unterrichtsgestaltung und der Technologienutzung ist es wichtig, sich über die Gestaltung und Aufteilung insbesondere der Klassenräume Gedanken zu machen.
Zum Beispiel: Benötigen Sie Flächen für bewegliche Medienwägen oder bevorzugen Sie feste Installationen, zum Beispiel interaktive Tafeln? Wo und wie laden Sie akkubetriebene Endgeräte wie Tablets auf? Welche WLAN-Netzwerke sollen in welchen Räumen verfügbar sein? 

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Planung ist die richtige Auswahl der digitalen Endgeräte wie Tablets, Notebooks oder auch interaktive Tafeln. Aus dem Medienentwicklungsplan und den individuellen Anforderungen der Schulen werden die Hardwarebausteine definiert und ausgewählt.

Eine zunehmende Komplexität der IT-Infrastruktur und Anzahl von Endgeräten machen es notwendig, dass Sie sich Gedanken darüber machen, wie die IT betrieben und gewartet werden kann. Einen Ansatz zur Lösung dieses Problems bietet die Lösung von Cisco Meraki.

Fehlende Schulungen sind ein häufiger Grund dafür, warum Lehrkräfte nur zögerlich mit neuen Technologien üben und im Unterricht einsetzen.
Insofern ist ein ganzheitliches Personalentwicklungs- und Schulungskonzept für die Lehrkräfte – in Abstimmung mit den Schulleitungen und Dienstherren – ein sinnvoller Baustein für erfolgreiche Digitalisierung an Ihren Schulen.

Auf Basis des MEPs und der bestehenden Konzepte ermitteln Sie nun Ihren konkreten Bedarf.
Der Detaillierungsgrad Ihrer Planung nimmt zu, bis Sie zu einer konkreten Beschreibung der benötigten Bausteine kommen und ein erstes Leistungsverzeichnis erstellt haben.

Wahrscheinlich werden Sie bereits Erfahrungen mit bestimmten Lösungen für Ihre IT-Landschaft gemacht und gegebenenfalls Präferenzen entwickelt haben. Da sich die Technologien jedoch immer weiterentwickeln, empfehlen wir eine Recherche, welche Lösungen Ihre aktuellen und zukünftigen Anforderungen am besten erfüllen. Zum Ende dieser Phase entscheiden Sie über die Anforderungen, die Sie an die Bausteine für Ihre digitalen Schulen haben.

Essentiell ist natürlich die Frage der Finanzierung: Sie kennen mittlerweile Ihr Fördermittel-Budget aus dem DigitalPakt und gegebenenfalls weiteren Zusatzpaketen. Berechnen Sie Ihren Eigenanteil und klären Sie die Budgetplanungen des eigenen Haushalts. 

Der DigitalPakt Schule fokussiert sich als Förderprogramm auf die IT-Infrastruktur. Darüber hinaus existieren Zusatzprogramme für Endgeräte und IT-Administration sowie gesonderte Fördermittel, die in jedem Bundesland unterschiedlich ausfallen.
Informieren Sie sich zum DigitalPakt auf unserer Übersichtsseite.

Abhängig von den förderfähigen Bausteinen und Ihrer Budgetplanung passen Sie Ihre Anforderungen im Leistungsverzeichnis noch einmal an.

Entwickeln Sie einen realistischen Zeit- und Aktivitätenplan, der Ihre eigenen personellen und zeitlichen Ressourcen berücksichtigt.
Gleichzeitig zu beachten ist die in manchen IT-Produktbereichen geringe Verfügbarkeit und damit einhergehend lange Lieferzeiten, hervorgerufen durch die große Nachfrage nach IT-Lösungen.

Für Ausschreibungen und Vergabearten gelten unterschiedliche Wertgrenzen, ab denen man zum Beispiel national oder EU-weit, öffentlich oder nicht öffentlich ausschreiben muss. Teilweise gab und gibt es Sonderregelungen für die Beschaffung von digitaler Ausstattung an Schulen.
Für Ihre spezifische Situation kontaktieren Sie uns gerne mit Ihrer konkreten Anfrage, wir stellen Ihnen die richtigen Experten zur Seite. 

Planung

In der Planungsphase greifen mehrere Punkte zusammen: das medienpädagogische Konzept, die technischen Anforderungen und Leistungsverzeichnisse und die Anforderungen der Ausschreibungen.

  • Erstellung der medienpädagogischen Konzepte (MEPs) je Schule und Erstellung eines harmonisierten Konzepts
  • Zusammenstellung der notwendigen Technik in einem ersten Leistungsverzeichnis
  • Herausfinden der förderfähigen Bausteine
  • Erstellung des Antrags
  • Bei Bewilligung: Detailauswahl der Technik und Erstellung eines detaillierten Leistungsverzeichnisses
  • Vorbereitung der Ausschreibung

Ausschreibung & Umsetzung

In der dritten Phase wird die Ausschreibung veröffentlicht und es geht nach der Auswahl der Partner in die Umsetzung:

Es ist so weit: Sie starten in die Umsetzung und veröffentlichen die Ausschreibung. Diese beinhaltet mindestens das Anschreiben, die Bewerbungsbedingungen und die Vertragsunterlagen.

Mit Bereitstellen der Dokumente auf Ihrer eigenen Homepage und geeigneten Vergabeplattformen machen Sie die Vergabe bekannt. Achten Sie darauf, eigene Ressourcen oder die Ihrer Berater für die Beantwortung von Bieterfragen einzuplanen. 

Zum Ablauf der Abgabefrist gilt es, die vorliegenden Angebote zu öffnen, zu prüfen und zu bewerten. Natürlich informieren und beauftragen Sie nun den Anbieter, der den Zuschlag erhält. Berücksichtigen Sie unbedingt die Informations- und Wartepflicht für Auftraggeber (nach §134 GWB!). 

Sie sind auf der Zielgeraden Ihres Projektes: Ihr Anbieter installiert die beauftragte Lösung, sie nehmen sie ab und in Betrieb. Halten Sie auch hier ausreichende Ressourcen für notwendige Detailabsprachen bereit.

Nun stehen die Schulungen für Administratoren und Anwender der ausgewählten Lösungen an. Planen Sie diese rechtzeitig ein und kommunizieren Sie Ziele und Inhalte.

Ein Konzept haben Sie bereits entwickelt, im Zweifel haben Sie eigene Ressourcen in Ihrer IT-Abteilung oder konnten Wartung und Service Ihrer Lösung mit der Ausschreibung vergeben. Nun geht es in den langfristigen Betrieb. Auch hier ist es sinnvoll, eigene Zeit einzuplanen, um die Arbeit zu begleiten, zu evaluieren und gegebenenfalls nachzusteuern.

Ausschreibung & Umsetzung

In der dritten Phase wird die Ausschreibung veröffentlicht und es geht nach der Auswahl der Partner in die Umsetzung.

  • Veröffentlichung der Ausschreibung
  • Auswahl der Dienstleister
  • Planung der Implementierung
  • Implementierung und Aufnahme des Betriebs
  • Schulung der Lehrer und Schüler
  • Organisation von Wartung und Service

Auf einen Blick: Zusammenfassung der Schritte von der Bedarfserfassung
bis zur Implementierung von Digitalisierungsmaßnahmen an Schulen

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Sie stehen ganz am Anfang? Nutzen Sie unseren Online-Fragebogen als Hilfestellung.

Nutzen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung als Checkliste für Ihren Digitalisierungsprozess.

Lassen Sie sich inspirieren: So haben andere Ihre Vision umgesetzt.

Wir finden gemeinsam mit Ihnen die Vision für Ihre Schullandschaft.

Informieren Sie sich über den DigitalPakt als Rahmenbedingung für Ihr geplantes Digitalisierungsvorhaben.

Nutzen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung als Checkliste für Ihren Digitalisierungsprozess.

Laden Sie sich hier einen exemplarischen Medienentwicklungsplan (MEP) herunter.

Spätestens jetzt empfehlen wir Ihnen, externe Berater einzubeziehen. Gerne nennen wir Ihnen Expert*innen in Ihrer Region.

Infos zu Förderprogrammen finden Sie hier.

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Beachten Sie auch die gesetzlichen Vorgaben. Hinweise finden Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Wir und unsere Partner vor Ort helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihres Digitalisierungsprojektes.