Digitale Schule und die Initiative #wirmachendigitalisierungeinfach

Bereits am 8. Dezember 2016 fasste die die deutsche Kultusministerkonferenz einen Beschluss über Kompetenzen in der digitalen Welt bzw. digitale Schule. Die Bildungsbeauftragten der Länder haben also schon vor einigen Jahren erkannt, dass es notwendig ist, sich im Rahmen der berufsorientierten Vorbereitung auf die Arbeitswelt insbesondere mit Methodenkompetenzen zu wappnen, die weit über das Vermitteln von Fachwissen hinausgehen.

Mehrere Studien (siehe unter anderem bei IFO, Bertelsmann) fassten den Status und die Herausforderungen in deutliche Worte und belegten die Notwendigkeit, Lehrkräfte, Lernende und Bildungseinrichtungen massiv zu unterstützen und unter anderem in digitale (IT-)Infrastruktur sowie in die Weiterbildung von Lehrkräften zu investieren.

Digitale Schule als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen

Der Bund reagierte und gemeinsam mit den Ländern vereinbarte man im Mai 2019 den Digitalpakt Schule. Auf der Webseite der Bundesregierung heißt es: „Wir wollen, dass alle Menschen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Sie sollen den digitalen Wandel selbstbestimmt mitgestalten und verantwortungsvoll mit den Risiken umgehen können.“

Fünf Milliarden Euro Unterstützungsleistung stellt der Bund für dieses Vorhaben zur Verfügung. Die Länder und insbesondere die Kommunen werden jedoch in die Pflicht genommen, ihren Beitrag zu leisten: Lehrerqualifizierung, Erarbeitung pädagogischer Konzepte, Betrieb und Wartung sind „unverzichtbare Komplementärmaßnahmen des Bundesprogramms“.

Ressourcen der Kommunen als Schulträger und der einzelnen Schulen als Kernproblem

Ein Jahr nach Verabschiedung des Digitalpakt Schule waren jedoch laut Focus Online 12 Monate später erst 125 Millionen Euro bewilligt. Dies lag zum einen daran, dass jedes einzelne Bundesland eigene Förderrichtlinien entwickeln musste, was natürlich Zeit benötigte.

Schulen und Schulträgern, die sich bereits länger mit pädagogischen und technologischen Planungen beschäftigten, fiel es dann relativ leicht, ihre Planungen und Konzepte an die Förderrichtlinien anzupassen.

Nach vielen Workshops, Gesprächen und Interviews mit Bildungsverantwortlichen auf kommunaler Ebene war uns jedoch klar, wo das Kernproblem liegt: Vielen Kommunen und Kreisen sowie den Schulen fehlte es schon vor den Sonderbelastungen durch Covid-19 schlichtweg an personellen und zeitlichen Ressourcen, um sich intensiv damit zu beschäftigen, wie sie die IT-Ausstattung an ihren Schulen sinnvoll weiterentwickeln. Es mangelt an Unterstützung und Orientierung. Dies gilt insbesondere für die technologischen Möglichkeiten und Bestandteile des Medienentwicklungsplans für die digitale Schule.

Deswegen: #wirmachendigitalisierungeinfach

Die Teilnahme am Hackathon #wirfürschule bestätigte uns in unserer Idee: Wir müssen Digitalisierung einfach machen.

Mit der Initiative #wirmachendigitalisierungeinfach stellen die Partner Cisco, upDATE und kommune.digital nun einen Online-Fragebogen zur Verfügung, der die Teilnehmer dabei unterstützt, eine strukturierte Standortbestimmung über die IT-Ausstattung an ihren Schulen durchzuführen. Die Teilnehmer erhalten als Ergebnis einen Report, der sie bei der ganzheitlichen Transformation ihrer Schulen unterstützt.

Bei Fragen steht Ihnen unsere Initiative natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns telefonisch unter 0911 660 22 99 oder per Mail an beratung@wirmachendigitalisierungeinfach.de.

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Wir möchten Ihnen die Digitalisierung so einfach wie möglich machen: