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Digitaler Unterricht – Eine Studie zu Erfahrungen von Lehrern, Eltern und Schülern

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Digitaler Unterricht – Eine Studie zu Erfahrungen von Lehrern, Eltern und Schülern

Eine repräsentative Studie der Initiative D21 zum Thema digitaler Unterricht in Schulen untersucht die Erfahrungen und Einstellungen von Lehrern, Schülern und Eltern während der Corona -Krise.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Es herrscht eine große Offenheit gegenüber mehr Digitalisierung  in den Schulen jedoch  fehlt es allgemein an Vorerfahrungen.

Hürden des digitalen Unterrichts

Lehrkräfte, SchülerInnen und Eltern berichten von konkreten Hürden, die sich in Zeiten von digitalem Unterricht und Distanzlernen offenbart haben. So berichten etwa 2/3 der befragten Personen konkrete Hindernisse beim digitalen Unterricht.

Hierbei bemängelten 42% der Studienteilnehmer die uneinheitliche Vorgehensweise bei der Bereitstellung der Unterrichtsmaterialien in den Schulen

Ein weiteres großes Problem ist es, dass Unterrichtsmaterial zwar digital übermittelt wird, Bearbeitung aber weiterhin analog stattfinden. 50% der Befragten empfanden dies als konkrete Hürde.

Selbstorganisation im Home-Schooling besonders belastend für Schüler

In der Studie wird auch deutlich, dass sich die Probleme der Teilnehmergruppen  unterscheiden. Für Schülerinnen und Schüler war die Selbstorganisation im Distanzunterricht zwar nicht häufiger ein Problem, jedoch empfanden Sie diese als größere Belastung. Hier stehen auch die Schulen in der Verantwortung um Schülerinnen und Schülern, die bei der Selbstorganisation Probleme haben unterstützend beiseite zu stehen.  

Referent der Veranstaltung „Moderne Lernumgebung: Endgeräte für Lehrkräfte und Präsident der D21 Initiative Hannes Schwaderer sagt dazu:  „Corona verdeutlicht, dass effektiver digitaler Unterricht weit mehr erfordert, als die Ausstattung mit Computern und Internet. Schulen brauchen mehr strategische Unterstützung: Bei der Veränderung im Bereich der Organisation, der Entwicklung von Digitalkonzepten, sowie Investitionen in professionelle IT-Betreuung und Personalentwicklung.“

Hannes Schwaderer sieht hier vor allem Bund und Länder in der Verantwortung und fordert eine Taskforce, um einen konkreten Umsetzungsfahrplan zu erarbeiten.

Flexibilität im Bildungssektor

Viele Teilnehmer der Studie wünschen sich mehr Flexibilität im Bildungssektor. Konkret fordern 3/4 der Befragten mehr Mut im Schulwesen, um digitale Arbeitsweisen ausprobieren zu können.

78% der befragten Lehrkräfte befürworten verpflichtende Fortbildungen zum Umgang mit digitalen Lernformaten.

„Wir müssen Lehrer stärker den Rücken freihalten, damit sie sich auf Inhalte und pädagogische Methoden konzentrieren können“, fordert Professorin Barbara Schwarze aus dem D21-Präsidium. Sie sieht hier besonders Schulträger und Politik in der Pflicht.

Sie möchten Ihre Schule(n) auch erfolgreich ins digitale Zeitalter schicken? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne:

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